SSL für WordPress – warum auf ein sicheres Protokoll umstellen?

Eine Kundin hat mich auf das IT-Sicherheitsgesetz vom 25.7.2015 hingewiesen. Laut diesem ist es insbesondere für Steuerberater und Kanzleien sinnvoll ihre Internetseiten auf ein sicheres Protokoll (SSL) umzustellen um sensible Datensicher zu übertragen. Aber nicht nur Anwälte und Steuerberater arbeiten mit sensiblen Kundendaten. Wenn Sie auf Ihren Internetseiten Zahlungs- oder Zugangsdaten übertragen ist SSL zwingend.

Aber aufgepasst, die Umstellung  kann  Auswirkungen auf ihre Positionierung in den Suchergebnissen haben. Google kann Ihre Webseiten sowohl besser als auch schlechter bewerten. Offiziell hat Google bekanntgegeben, dass sich eine SSL-Verschlüsselung positiv auf den Rankingfaktor auswirkt. Eine technisch „unsaubere“ Umstellung hat negative Auswirkungen auf  ihren Rankingfaktor. Um eine negative Auswirkung zu vermeiden sollten Sie unbedingt die Punkte in der nachfolgenden Checkliste beachten.

Umstellung auf SSL:

  1. Erwerben Sie ein SSL-Zertifikat, achten Sie auf eine starke Verschlüsselung (2048-bit)
  2. Implementieren Sie das Zertifikat in Ihrem Webspace
  3. Ändern Sie in den WordPress Einstellungen die WordPress-Adresse (URL) und Seiten-Adresse (URL) jeweils von http: auf https:
  4. Fügen Sie nachfolgenden Eintrag in Ihre *wp-config.php*Datei:
    define( ‚WP_CONTENT_URL‘, ‚*https*://ihrewebsite/wp-content‘ )
  5. Ändern Sie alle Einträge in der Datenbank von „http:“ auf „https:“

Um Rankingverluste (SEO) zu  vermeiden:

  1. Erstellen Sie einen 301-Redirect um alle alten „http:“ Adressen auf „https:“ weiterzuleiten
  2. Fügen Sie nachfolgenden Eintrag in Ihre *wp-config.php*Datei:
    define( ‚WP_CONTENT_URL‘, ‚*https*://ihrewebsite/wp-content‘ )
  3. In der .htaccess“ Datei tragen Sie nachfolgendes ein:
    RewriteEngine On
    RewriteCond %{HTTPS} !=on
    RewriteRule ^ https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [L,R=301]
  4. Überprüfen Sie Ihre robots.txt Datei
  5. Erstellen Sie eine neue XML-Sitemap und reichen Sie diese in den Google Webmaster Tools ein
  6. Falls Canonical URLs verwendet werden, passen Sie diese auf HTTPS an
  7. Stellen Sie ihre Website-URL auf Webseiten Dritter auf HTTPS um
  8. Falls Sie in der Search Console ein disavow-File verwenden, stellen Sie dieses auf HTTPS um
  9. Überprüfen Sie mit Hilfe der Google Search Console: Crawling, Indexierung, URL Parameter, etc.

10 Tipps, um besseren Content für Ihre Webseite zu erstellen

Jeder Marketeer weiß, dass Content unheimlich wichtig ist. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass die Inhalte, die von Ihnen produziert werden, gar nicht zu Ihrer Zielgruppe passen oder mitunter die Zielgruppe gar nicht erreichen. Heutzutage investieren Unternehmen hohe Beträge, damit sie hochwertige Inhalte bekommen. Sie müssen aber keine Unsummen ausgeben, sondern einfach nur ein paar Tipps und Tricks berücksichtigen.

Tipp Nummer 1
Schaffen Sie relevante Inhalte
Zuerst sollten Sie sich Gedanken machen, welche Zielgruppe Sie überhaupt ansprechen wollen. Dann stellt sich die Frage, welche Informationen Ihre Zielgruppe haben will – erst dann, wenn diese Fragen beantwortet sind, können Sie mit der Erstellung des Inhalts beginnen.

Tipp Nummer 2
Bleiben Sie spannend
Ihr Thema muss nicht so spannend wie die Frage sein, welches prominente Pärchen demnächst vor dem Scheidungsrichter steht, aber zumindest derart aufbereitet sein, dass sich Ihre Zielgruppe angesprochen fühlt. Dabei sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen:
Verfassen Sie eine gute Überschrift und sprechen Sie Ihre Leser an
Kommen Sie auf den Punkt
Animieren Sie Ihre Leser, damit Sie aktiv werden

Tipp Nummer 3
Die richtige Formatierung
Sie können – nur mittels richtiger Gliederung – für eine längere Besuchsdauer und für niedrigere Bounceraten sorgen. Gliedern Sie Ihren Text mit Überschriften, Aufzählungen, Zwischenüberschriften und auch Tabellen; vermeiden Sie lange Textblöcke und bauen Sie Grafiken und Social Media Share-Buttons ein.

Tipp Nummer 4
Wer hat den Text geschrieben?
Zahlreiche Unternehmen können es sich de facto nicht leisten, spezielle Teams zu beauftragen, die in weiterer Folge den Content erstellen. Natürlich fehlt Ihnen dann ein Gesicht – wer hat den Text verfasst? Blogs sind das beste Beispiel: Ihre Leser möchten wissen, wer den Artikel verfasst hat – vergessen Sie daher nicht den Namen des Verfassers! Nur dann, wenn die Leser auch wissen, wer sich hinter der Story versteckt, fühlen Sie sich angesprochen – nur so wirkt der Text lebendig. Der Content wirkt zudem auch glaubwürdiger.

Tipp Nummer 5
Passen Sie die Sprache und den Inhalt an
Ein Schreibstil, der auf einer Plattform zum Erfolg führt, kann auf der nächsten Seite bereits das Gegenteil bewirken oder sogar dazu führen, dass die Leser beleidigt sind. Wichtig ist, dass Sprache und Inhalt an die Leser angepasst werden.

Tipp Nummer 6
Machen Sie Ihren Content bekannt
Der beste Content hat keine Wirkung, wenn er nicht gesehen wird. Sie sollten daher darauf achten, dass der Artikel verbreitet wird – so etwa über diverse Social Media-Kanäle. Teilen Sie Ihren Artikel, bewerben Sie den Text – nur dann, wenn auch genügend Leute darauf aufmerksam werden und den Text ebenfalls verbreiten, können Sie zufrieden sein.

Tipp Nummer 7
Ihre Leser müssen Informationen bekommen
Bereits in Tipp Nummer 5 habe ich angesprochen, dass in Ihren Texten der Leser im Mittelpunkt stehen sollte. Ein paar einfache Tipps für Artikel, die immer einen Mehrwert bieten sind:
Schreiben Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
Bieten Sie Leitfäden und nützliche Downloads an
Listen Sie weiterführende Tools und Links auf

Tipp Nummer 8
Guter Content bleibt im Gedächtnis
Es ist mitunter unmöglich, dass der Wert des Contents gemessen wird, wenn er bereits vor Jahren erstellt wurde. Jedoch bemerken erfolgreiche Unternehmen die langfristige Qualität – so hat ein authentischer Content eine doppelt so hohe Wirkung auf die Leser wie ein mittelmäßiger Text, der lieblos und ohne Berücksichtigung diverser Ratschläge erstellt wurde. Wichtig ist, dass der Text in Erinnerung bleibt und somit eine automatische Verbindung zu Ihrer Seite hergestellt wird. Schlussendlich müssen Sie positiv im Gedächtnis verankert bleiben; das erhöht die Chance, dass die Leser wieder auf Ihre Seite kommen.

Tipp Nummer 9
Gehen Sie strategisch vor
Sie schreiben nach Lust und Laune? Das ist gut. Jedoch sollten Sie sich auch mit der Content-Strategie befassen. Zunächst – wie bereits erwähnt – müssen Sie die Frage beantworten, für welche Zielgruppe Sie schreiben. Dann stellt sich die Frage, welche Absichten Sie mit dem Text verfolgen und was Sie sich persönlich erwarten, wenn der Leser den Text gelesen hat.

Tipp Nummer 10
Die Suchmaschinenoptimierung
Denken Sie auch an die Suchmaschinenoptimierung. Der Text bringt keinen Nutzen, wenn er von den Suchmaschinen ignoriert wird. In diesem Artikel habe ich die wichtigsten Tipps zum Thema OnPage-Optimierung zusammengefasst.

Bildnachweise:
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Corportate Design Manual

Corportate Design Manuals sind oft viele Seiten Papier bzw. PFD, welches alle möglichen Vorgaben und Regeln zur grafischen Präsentation des Unternehmens enthält. Wenn Unternehmen im Besitz solch einer Dokumentation sind machen sie in der Regel auch häufig gebrauch davon. Dies ist auch ganz im Sinne der Design Manuals.

Allerdings stoßen die Design Manuals in der Praxis verstärkt an Grenzen. Das liegt vor allem daran, dass sich auch das Design eines Unternehmens heutzutage viel schneller weiterentwickeln muss als es früher der Fall war. Das Webdesign entwickelt sich bspw. derart rasant, dass sie mit dem dokumentieren kaum hinterherkommen. Und eine veraltete Dokumentation macht wenig Sinn. Deshalb behauptet Marco Spies im Interview mit der Zeitschrift Page zurecht:

Sie müssen mehr über »Style Education«, also über die Schulung von Mitarbeitern nachdenken und Content und Formate schaffen, die den Geist eines Unternehmens transportieren.

Design Manuals in der bisherigen Form sind folglich nicht mehr praxisrelevant. Anstatt der bisherigen Druck / PDF Lösung sollten vielmehr Webseiten eingesetzt werden, die von den Mitarbeitern einfach verändert und erweitert werden können. Webseiten lassen sich zudem Anwendungsfreundlicher strukturieren und mit zahlreichen Beispielen aufbereiten, welche bspw. über eine Suchfunktion schnell zur Hand sind.

Verkehrssicherheit: Welche Ausstattung ist für ein Fahrrad Pflicht?

Radfahrer sehen gerne darüber hinweg, doch es gibt genaue Vorgaben, wie ein Fahrrad ausgestattet sein muss. Nur wenn sie erfüllt sind, darf man es außerhalb von privatem Gelände nutzen, denn im öffentlichen Raum muss Verkehrssicherheit gewährleistet sein. Ausnahmen gibt es nicht, darauf weist fahrradexperten.com hin. Werden bei einer Kontrolle Mängel festgestellt, ist ein Bußgeld fällig.

Bremsen, Lampen und Pedalen

Vorgeschrieben sind zwei Bremsen, die unabhängig voneinander funktionieren müssen. Anders als bei einem Fahrrad für Erwachsene, müssen es bei Kinderrädern eine Handbremse und ein Rücktritt sein. Genau festgelegt ist auch die Beleuchtung. Vorne sind eine Lampe und ein weißer Reflektor Pflicht, hinten wird die Lampe mit einem roten Reflektor kombiniert. Statt der lange üblichen gelben Speichenreflektoren, von denen vier pro Rad montiert sein mussten, können heute auch weiße Reflektorenstreifen an Speichen oder Reifen angebracht werden. Nicht fehlen dürfen festverschraubte und reflektierende Pedalen und eine gut wahrnehmbare Klingel. Aufgehoben ist seit 2013 die Dynamopflicht und damit der Akku- und Batteriebetrieb grundsätzlich erlaubt. Es muss jedoch gewährleistet sein, dass die Beleuchtung auch tagsüber funktioniert.

Freiwillige Sicherheitsvorkehrungen

Sportliche Fahrer verzichten lieber darauf, doch dem Durchschnittsfahrer tun Schutzbleche und ein Kettenschutz gute Dienste. Sie verhindern Verschmutzungen und Stürze, durch in die Kette geratene Kleidung. Hohe Wimpel für Kinderräder, die es in jedem Fahrradladen zu kaufen gibt, sind nicht nur dekorativ. Sie erhöhen die Sicherheit der kleinen Verkehrsteilnehmer ebenso wie eine Abstandskelle. Während Fahrradhelme für die Kleinen eine Selbstverständlichkeit sind, fremdeln immer noch viele Erwachsene mit ihnen. Jeder sollte sich jedoch vergegenwärtigen, dass sie vor Kopfverletzungen schützen oder sie zumindest abmildern können.

Seo Analytic

Google belohnt responsive Webdesign

am 21. März startet Google mit „mobile search results“. Das heißt: Webseiten welche mobile-friendly sind (z.B. mit Hilfe eines responsiven Webdesigns für mobile Endgeräte optimiert), werden  besser positioniert.

Ist Ihre Website mobile-friendly? Machen Sie den Test:

https://www.google.com/webmasters/tools/mobile-friendly

 

Maxhine

Responsive Webdesign wird mit Google Chrome einfacher

Google Chrome hat den integrierten Webdeveloper Werkzeugen eine Simulation von mobilen Endgeräten hinzugefügt. Die Entwicklung responsiver Webseiten wird damit sehr viel einfacher.Kombiniert mit den vorhandenen Werkzeugen ergibt sich für Webdesigner eine komfortable Entwiklungsoberfläche mit Werkzeugen auf die ich als Webdesigner nicht mehr verzichten will.

Die neuen Funktionen im Überblick:

  • Automatischer Resize der Website auf vordefinierte Bildschirmgrößen.
  • Auswahl der meist verbreiteten Endgeräte.
  • Simulation der Netzwerkgeschwindigkeit. Was die Ladezeitenkontrolle vereinfacht.
  • Viewport Rendering für das schnelle umschalten der programmierten Bildschirmgrößen.
  • Über das Viewport Rendering klickt man sich auch ganz schnell in die Breakpoints (CSS Media Queries)
  • Breakpoints können bearbeitet werden

Chromes Simulation von mobilen Endgeräten hilft bei der Entwicklung von responsiven Webdesigns. Auch beim Testen auf unterschiedlichen Endgeräten, wie iPhones, iPads und Androids, ist die Simulation hilfreich. Es kommt sogar etwas touch Feeling auf, wenn anstatt des Mauszeigers ein transparenter Kreis zu sehen ist. Mit dem runden Kreis lässt sich die Website dann auch ziehen, wie auch einem mobilen Endgerät.

Insgesamt also eine gelungenen Weiterentwicklung von Chromes Entwicklerwerkzeugen. Für die Entwicklung von Websites bestimmt schon bald nicht mehr wegzudenken. Zum testen mobiler Websites noch etwas rudimentär. Aber das kann ja noch kommen ;-)

Webdesigner Arbeit

Wie sieht Ihre Website auf einem Tablet oder einem Smartphone aus?

Sehen Sie sofort , wie Ihre Website auf unterschiedlichen Bildschirmen dargestellt wird. Das Online-Tool „Am I Responsive?“ macht es möglich. Geben Sie einfach Ihre Website-Adresse ein und Sie sehen sofort das Ergebnis

beobachten seo

Responsive Webdesign oder doch besser eine Native-App?

Sie wollen, dass Ihre Website auch auf Smart-Phone´s optimal genutzt werden kann? Dann Fragen Sie sich sicherlich, ob es nun besser ist eine Native-App entwickeln zu lassen, die dann in einem App-Store zum Download zur Verfügung steht. Oder ob es nicht einfacher und sogar besser wäre die vorhandene Website als Web-App anzubieten? Weiterlesen

Smartphone Responsive

Mobile Ready mit responsive Webdesign

Immer mehr Webseiten werden  auf Tablet´s und Smart Phones betrachtet. Selbstverständlich also, dass Ihre Website auch auf diesen Geräten eine „gute Figur“ machen sollte. Weiterlesen